Das Channeling 1 x 1

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Es gibt verschiedene Arten des Channel. Bevor wir mit dem Channeln beginnen, ist zunächst herauszufinden, welche Form des Channeln für uns die beste ist. Die klassischen Möglichkeiten des Channelns sind: 

  • Energieübertragungen,
  • Heilenergie,
  • Geistheilung (wie zum Beispiel Reiki),
  • verbales Channeln,
  • automatisches Schreiben,
  • Pendeln,
  • Gläserrücken, Tischerücken,
  • Musik- und Kunstmedien

Es gibt auch Unterformen des Channelns:

  • Eingebungen,
  • Erkenntnisse,
  • Telepathie,
  • Ideen,
  • Impulse,
  • Übernahme von Gefühlen oder Schwingungen aus dem Kollektiv,
  • Inspirationen,
  • Träume,
  • Bilder und Visionen

Beim verbalen channel gibt es zwei Formen, und zwar die unbewusste und die bewusste Form. Bei der unbewussten Form ist die Persönlichkeit des Channelns völlig abwesend, das heißt die Person weiß nachdem Channeling nichts von dem, was an Informationen durchgegeben wurde. Beim unbewussten verbalen channeln können, daher die Informationen auch in einer völlig anderen Sprache, in Fremdwörtern, Fachausdrücken, die dem Channel unbekannt sind, durchgegeben werden. Bei dem bewussten verbalen Channeln tritt die Persönlichkeit nach hinten, ist jedoch noch anwesend. Das heißt, dass die Persönlichkeit mitbekommt, welche Durchsagen gemacht werden. Sie hört, dass sie spricht, erfasst auch die Worte und teilweise den Sinn. In den meisten Fällen hat sie die Informationen hinterher vergessen. Es erscheint wie ein Traum, der nur noch bruchstückweise oder gar nicht vorhanden ist.

Eine hohe Energie ist immer an den Informationen zu erkennen

Bei dem bewussten Channeln schaltet sich der Verstand bzw. das Ego nicht ein, weil die Energie, die durchfließt, vordergründig ist. Es kann jedoch sein, dass während eines Channeling das Ego bzw. der Verstand die gesprochenen Worte bewertet und einen eigenen Dialog beginnt. Das könnte in der Praxis so aussehen, dass der Verstand oder das Ego, das, was gerade gesprochen wurde anzweifelt oder in Frage stellt, indem es gedanklich einwirft: „Na, wenn das überhaupt auch so stimmt“ oder „mein Gott, was rede ich denn“. Wie gesagt, ist die höhere Energie die durch den Channel fließt jedoch stärker, sodass diese Zweifel nicht zu einer Beeinflussung oder gar zu einem Abbruch der Durchsage führen, können wir der Information vertrauen.

Zweifelnde Gedanken verhindern oder beeinflussen nicht das Channeling, es sei denn, das Ego ist so stark, dass es sich in den Vordergrund schiebt und die andere hohe Energie zur Seite drängt. Wir können jedoch immer an den Informationen erkennen, welche Energien gechannelt worden sind. Es dauert einige Zeit, bevor die gechannelten Informationen rein und klar sind. Hierzu bedarf es einer intensiven Arbeit am Selbst, das bedeutet, eine Klärung und Reinigung des Selbstes, sowie eine Verfeinerung des Egos. Einer der wichtigsten Grundsätze für das channeln ist, nichts für andere zu wollen oder zu erzwingen. Wird der Grundsatz verletzt, rutschen wir in das Ego ab und wir verstoßen sogar gegen das Kosmische Gesetz des freien Willens. Grundsätzlich ist alles gechannelte zunächst zu hinterfragen. Wir dürfen nicht jeder Information blind vertrauen, nur, weil sie gechannelt wurde. Wir haben immer zu unterscheiden, ob das gechannelte liegt voll ist, uns berührt und für uns von Nutzen ist.

Jede gechannelte Aussage ist mit dem Herzen zu überprüfen. Wird gechannelt, ist jedes Mal zu prüfen, mit welcher Energie wir es zu tun haben. Auch wenn sich die Energien als ein Erzengel vorstellen, haben wir immer zu prüfen, ob dies auch stimmt. Beim channeln kommt es nicht auf den Namen, sondern immer auf die Qualität der Botschaft an. Eine Speise wird ja auch nicht nach ihrem Namen bewertet, sondern danach, wie sie schmeckt.

 Folgende Punkte sind zu überprüfen:

  • berührt die Energie unser Herz, ist sie aufbauend, Fördernd, motivierend, unterstützend, liebevoll und fühlt sie sich gut und warm an?
  • Spricht die Energie von Licht, Christusbewusstsein, Glückseligkeit, Freude, Göttlichem?
  • Überlässt die Energie jedem den freien Willen?
  • Dient diese Botschaft auch anderen Menschen? Ist sie allgemeingültig?
  • Schmeichelt sie unserem Ego oder entspricht sie unserem Wunschdenken?
  • Ist sie gültig für viele Situationen?
  • Sind die Informationen frei von Bedingungen und „du sollst“ oder „du musst“?
  • Führen sich die Informationen zu einer Öffnung oder in eine Sackgasse?

 

Dieser Checkup ist sehr wichtig, denn es gibt im Universum nicht nur liebevolle lichtvolle Wesen, die sich mitteilen möchten. Es gibt unzählige unerlöste Seelen und „niedrige“ Sphären, die ebenfalls Kontakt suchen und ihre Botschaft vermitteln möchten. Für eine Person, die noch wenig Erfahrung mit dem channeln hat, ist nicht immer gleich zu erkennen, mit welcher Energie sie es zu tun hat. Zumal die Energien aus den anderen Sphären ebenfalls von Licht und Liebe reden und die Meister aus der Licht Ebene sehr gut imitieren.

Unerlöste Seelen

Nicht jede Energie, die wir channeln können, stammt von der Lichtebene. Nur weil ein Wesen nicht verkörpert ist bedeutet das nicht, dass es von der Licht Ebene stammt und spirituell weiterentwickelter ist als wir. Auf der Astralebene und in der sogenannten Zwischenebene befinden sich sehr viele „unerlöste“ Seelen. Das sind Menschen, die gestorben sind und deren Bewusstsein nicht in die himmlische Sphäre übergegangen ist. Meistens handelt es sich um sehr unbewusste Menschen, die zu ihren Lebzeiten sehr stark in der Materie verhaftet waren, oder die schockartig aus dem Leben getreten sind und ihr Bewusstsein nicht realisiert hat, dass sie gestorben sind. Das Bewusstsein ist durch den großen Schwingungswechsel oft eingeschränkt, sodass der Mensch, der jetzt ein geistiges, körperloses Wesen ist, Orientierungsschwierigkeiten hat. Diese Wesen halten sich in einer sogenannten Zwischenebene auf und suchen einen Körper, damit sie durch ihn wirken können. Die Zwischenebene hat ebenfalls ihre Berechtigung und sie benötigt ebenfalls Unterstützung und unsere Annahme. Die spezielle Arbeit mit der Zwischenebene ist sehr nützlich und kann ebenfalls sehr wertvoll sein. Für alle die mit dem channeln erst beginnen, empfiehlt sich zunächst nur der bewusste Kontakt mit der Licht Ebene. Als erstes besteht daher die Aufgabe, zu erkennen, mit welcher Energie wir in Kontakt sind.

Gleiches zieht Gleiches an

Mit welcher Energie wir es beim Channeling zu tun haben, können wir schnell herausfinden. Wie erkennen es zum einen an unserer eigenen Energie und zum anderen auch daran, ob die Durchsagen uns einlullen, schmeicheln für uns sind oder ob sie uns zu etwas drängen oder Druck ausüben. Da Gleiches immer Gleiches anzieht, haben wir beim Channeling grundsätzlich darauf zu achten, in welcher Schwingung wir selber sind. Wir machen uns automatisch zu einem Magneten für die Zwischenebene, wenn wir minderwertig denken, viel im Zweifel sind, uns beurteilend oder abwertend äußern, Kritik üben oder uns überwiegend im Ego aufhalten und uns lieblos verhalten. Je tiefer wir selbst schwingen, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir Botschaften aus der Zwischenebene erhalten. Der Kontakt zur Zwischenebene funktioniert in solchen Fällen schnell und einfach. Je klarer, bewusster und lichtvoller und bejahend wir selber sind, desto leichter schwingen wir auf uns auf die Lichter Ebene ein und haben auch Kontakt zu ihr.

 

Woran erkennen wir, zu welcher Energie wir Kontakt haben?

Höhere Energien vermitteln in uns ein Wohlgefühl, Kribbeln, Wärme, Stärke und geben uns immer einen Energieüberschuss. Das kann dazu führen, dass der Körper vibriert oder die Hände und die Stimme zittern. Die eigene Energie ist für einen selbst und auch für andere spürbar. Sie strahlt aus den Augen und aus allen Poren heraus. Alle Wesen aus der Lichtebene, wie aufgestiegene Meister, Engel, Gott oder unser höheres Selbst, geben immer nur Worte der Liebe und Weisheit von sich und respektieren uns und unseren freien Willen. Sie schmeicheln sich nicht bei uns ein, erwarten auch nicht etwas von uns oder drängen uns zu irgendetwas. Ein Lichtwesen wird niemals Ratschläge erteilen oder uns eine Entscheidung abnehmen, geschweige denn unsere Vorgehensweise kritisieren. Ein wahrer Meister ist unauffällig, leise und weise. Die Meister und Engel sind immer bestrebt, jeden Menschen bei der Selbstentfaltung zu unterstützen und dies grundsätzlich ohne eine konkrete Bedienungsanleitung. Sie überlassen es uns, welchen Weg wir gehen möchten. Energien aus der Lichtebene stellen sich immer vor, begrüßen und verabschieden sich, indem sie ihren Segen aussprechen oder Licht und Liebe senden. Energien aus anderen Sphären verhalten sich meistens anders. Sie begrüßen einen häufig nicht und verabschieden sich ohne Segen. Auch sind die Durchsagen beeinflussend, überrollend, kontrollierend und lieblos. Niedrige Energien schwächen uns. Wir fühlen uns nach einem Channeling müde, ausgelaugt, erschöpft, kalt, unwohl und oft auch ängstlich, deprimiert oder auch aggressiv.

Stellt sich die Energie, die wir channeln, nicht vor, empfiehlt es sich nachzufragen, mit wem wir es zu tun haben. Da einige Wesen aus der Zwischenebene auch vortäuschen, dass sie von der Lichtebene stammen, ist anfangs sicherzustellen, ob dies auch stimmt und daher zu fragen: „bist du eins mit Christus“ oder „bist du eins mit der universellen Liebe“?

Es gibt ein komisches Gesetz, nachdem dies nur die hohen Energien bejahen dürfen. Alle Energien sind verpflichtet, diese Frage ehrlich zu beantworten. Die einzige Ausnahme hiervon bildet das Ego. Da auch die Möglichkeit besteht, dass sich das Ego als höhere Energie ausgibt, es ist immer gut, wenn wir vorher schon einen guten Kontakt zu unserem höheren Selbst haben. Das Ego wird sich immer verraten, weil es fordert, Druck ausübt, Anweisungen gibt, Macht haben und glänzen will. Alle Informationen sind daher zu hinterfragen und zu überprüfen, ob sie uns wachsen lassen oder aber in unserer Entwicklung bremsen. Wann immer wir fragen, ob die Energie eins mit Christus ist und spüren, dass die Energie sich um diese Antwort drücken möchte oder aber ausweichend antwortet, können wir davon ausgehen, dass wir es nicht mit der Lichtebene zu tun haben!

Auch wenn von der Licht Ebene kein Druck ausgeht, können die Worte eines Licht. Wesens natürlich etwas in uns bewirken. Was über eine Durchsage bei jeder Person ausgelöst wird, liegt natürlich an der persönlichen Struktur des Einzelnen. So kann es schon passieren, dass sich jemand von den hohen Energien fürchtet, oder sich aufgrund des eigenen Leistungsanspruches unter Druck gesetzt fühlt. Dies hat jedoch mit der eigenen Problematik oder mit in aufgelösten Themen des Einzelnen zu tun.

 

Nachwort

In der heutigen Zeit sind die Richtlinien für das channeln relativ einfach. Da sich die Energien auf dem Planeten Erde inzwischen erhöht haben, benötigen wir keine große Vorbereitungszeit mehr, um in einen entspannten Zustand zu kommen. Es ist keine Trance, das heißt kein hypnotischer Zustand, erforderlich. Wichtig ist, dass wir bereit sind, die höheren Energien zu empfangen und in unserer eigenen Verantwortung bleiben. Weiterhin sind das eigene Wohlbefinden und ein entsprechender Zustand wichtig. Zum Channeln wird jedes Chakra genutzt. Am häufigsten werden das Herzchakra und der Solarplexus, sowie das Halschakra genutzt. Je nachdem wie stark das Kronenchakra oder das dritte Auge geöffnet sind, werden auch diese Kanäle benutzt. Die Qualität des Channeln, das heißt die Reinheit und Klarheit, hängen allerdings nicht davon ab, über welches Chakra wir den Kontakt aufnehmen, sondern es hängt von dem Channel und seinem Entwicklungsstand ab. Zum Channeln ist es unerlässlich, dass das Herzchakra geöffnet ist. Ist das nicht der Fall, so können wir nicht prüfen, ob die Informationen vom Herzen oder vom Ego kommen. Wenn wir uns als Kanal zur Verfügung stellen, empfiehlt es sich immer, die Durchsage mit dem Herzen zu überprüfen. Dies ist ebenfalls zu empfehlen, wenn sich eine andere Person als Channel zur Verfügung stellt und wir Durchsagen über sie empfangen. Eine wichtige Voraussetzung für das Channel ist daher, dass unser Herzchakra geöffnet ist.

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