Das ersten Jahre von null bis sieben: das Wurzelchakra

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Der Weg vom Es zum Ich!

Der Grundanspruch eines Kleinkindes ist: »Ich werde geliebt, weil ich bin.«

Wird dieser vertrauensvolle Grundanspruch durch äußere Umstände, wie zum Beispiel Missbrauch, Misshandlung, Familienstreitigkeiten, Verlust der Bezugspersonen und Ähnliches, gleich zu Anfang des Lebens erschüttert, wird die ursächliche Schicksalsstrebung stark beeinflusst. Die daraus entstehenden Folgen sind später nur mehr sehr schwer zu korrigieren.

Denn diese Erfahrungs- und Frustrationspakete werden über die Jahrzehnte sämtlicher Entwicklungsphasen mitgeschleppt, vergleichbar mit mutierenden Geschwüren, deren spätere Erscheinungsformen die Ursache kaum mehr erkennen lassen.

Hier, in den ersten Monaten und Jahren des Daseins, wird der Grundstein gelegt für eine seelische Grundstimmung, für ein sich nie mehr veränderndes Gefühl für das, was dieses Niemandsland zwischen dem Ich und allem anderen ausmacht.

Das Grundvertrauen, welches die Basis für die Verwirklichung des eigenen Schicksalsplanes ist, wird hier für immer bestätigt oder in Frage gestellt.

In dieser Zeit des Anfangs wird das Kind durch das Verhalten seiner Bezugspersonen konditioniert, es können gute Anlagen geweckt und gefördert werden, ebenso wie Ängste und Aggressionen entstehen können, die später zu den verschiedensten Ausdrucksformen mutieren.

Ich werde geliebt, weil ich bin.

Dieser Satz ist die Losung, um ein Entwicklungsprogramm zu eröffnen, das einen gesunden Körper und ein gesundes Bewusstsein möglich macht. Wenn dieser Anspruch durch die energetischen Muster der Eltern und Bezugspersonen in Frage gestellt wird, entstehen Abwehrreaktionen der Seele, die wir unter dem Namen vieler Krankheitsbilder kennengelernt haben.

Auch ist das Leben für uns oftmals nicht so einfach und wir tragen diese Blockaden ein Leben lang mit uns rum.

Die Art und Weise, wie ein Kind die Resonanz seiner Umgebung auf diesen Entwicklungsabschnitt seines Lebens erfährt, ist genauso prägend für sein späteres Verhalten wie der Trieb, sämtliche Vorbilder und deren Verhaltensweisen, die sich jetzt in seinem Lebensumfeld zeigen, nachzuahmen.

Jetzt, als Kind in den ersten sieben Lebensjahren, hängt alles von den Vorbildern seiner Umgebung ab, um aus der ursprünglichen Bereitschaft, zu glauben, zu hoffen und zu lieben, eine Widerstandskraft entstehen zu lassen, die im späteren Leben die richtigen Entscheidungen möglich macht.

Für den Wurzelchakra-Menschen ist das Hauptthema „Überleben und Sicherheit schaffen“. Materielle Sicherheit steht für ihn im Vordergrund; sein Bedürfnis nach Stabilität und materieller Sicherheit lassen ihn sich nicht in weltfremden Träumen verlieren.

Das erste Chakra verbindet den Menschen mit der Erde. Dieses Chakra ist die Quelle unseres Lebenswillens, aus ihm entspringt die ursprüngliche Lebenskraft. Es ist gewissermaßen das Bindeglied zwischen dem Menschen als geistiges, körperliches und spirituelles Wesen und der Natur.

Blockaden im Basischakra stören die harmonische Beziehung zu Mutter Erde, mangelnde Energie im Muladhara-Chakra führt zu schwacher Lebensenergie, wenig Lebensfreude und mangelndem Vertrauen in das Dasein.

Wir können also alle nichts für unsere Konditionierungen, aber wir sind in der Lage, selbst nachträglich, an diesen zu arbeiten.

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