Die ewige Sehnsucht

Eingetragen bei: Beiträge | 0

Zeitlebens versuchen wir, Glück oder zumindest Zufriedenheit zu finden. Dabei erleben wir Höhen und Tiefen in unserem Leben. Mal ist es stürmisch, strapaziert uns körperlich, seelisch und auch geistig, manchmal lehnen wir uns zufrieden und ausgeglichen zurück.

Nach Harmonie und dem Ruhen in uns selbst streben wir alle.


Die Menschheit treibt es aber immer wieder zu Veränderungen. Wir sind auf der Suche nach der großen Liebe, der Erfüllung von Lebensräumen. Oftmals ist es aber auch so, dass wir auf der Flucht vor belastenden Situationen oder Beziehungen sind.

Dieses Getriebensein ist ein Grundelement unseres Daseins.

Es treibt uns immer zu den Dingen, nach denen wir uns sehnen, die uns größere Zufriedenheit und Balance schenken.


Die Ziele in diesem lebenslangen Auf und Ab sind letztendlich Harmonie und Ausgeglichenheit.

Unser Leben hier auf Erden ist eine lebenslange Herausforderung. Kein Mensch lebt allein und losgelöst in dieser Welt. Jeder ist ständig Veränderungen ausgesetzt, denen er sich stellen muss. Die meisten Herausforderungen aber mit denen wir unablässig konfrontiert werden, bestehen im täglichen Kampf ums Überleben, im Kampf um die Befriedigung unserer elementaren Bedürfnisse.

Würden wir zurück in die Vergangenheit gehen können, würden wir merken dass die Menschen dort mehr in der Ballance sind. Heutzutage ist das Leben hektisch und wir werden immer wieder vor neue Anforderungen gestellt. Der heutige Fortschritt kann uns sehr belasten. Neue künstliche Stoffe in Nahrungsmitteln oder Trinkwasser, die verdaut werden wollen, belasten uns. Gifte in der Luft die wir abwehren oder ausschalten müssen, Krankheitserreger wie Viren mutieren und werden zur Bedrohung, Bakterien entwickeln Resistenzen gegen Antibiotika durch ungezählten Einsatz in Medizin und Tierzucht. Unsere natürlichen Feinde wie Parasiten verschwinden dagegen zunehmend aus unserer klinisch reinen Welt und der seit Jahrmillionen auf dieser Mitbewohner eingerichtete menschlichen Organismus reagiert beim Kontakt mit ihnen immer öfter mit Allergien.

Hinzu kommen noch soziale Bedingungen wie die traditionellen Familien Bande zwischen Eltern, Kindern und Großeltern. Diese lösen sich zunehmend auf. Andere Formen des familiären Zusammenlebens wie die Patchworkfamilie bringen neue Strukturen und menschliche Verbindlichkeiten mit sich. Unsere Arbeitswelt verändert sich in Zeiten von Smartphone und Internet. Sie vernetzen sich immer weiter mit dem ehemals strickt abgegrenzten Privatleben. Informationen in immer gewaltigerer Menge und von sehr unterschiedlicher Qualität stehen uns zur Verfügung. Die Medien tragen dazu ihren Teil bei. Diese müssen kontinuierlich von uns bewertet, aufgenommen oder abgewehrt werden.

Unsere Erlebniswelt und auch Erfahrungswelt wird also immer vielseitiger daran können wir reifen oder davon können wir  krank werden.

Früher hat sich der Mensch angepasst. Sonne und Mond, Regen und Trockenheit, die Jahreszeiten, Winde und Flauten bestimmten früher das Leben. Der moderne Mensch kann sich diesen Einflüssen nicht mehr weit genug entziehen. Mit elektrischem Licht können wir die Nacht zum Tag machen, mit Hilfe von Heizung und Klimaanlage die Temperatur regulieren. Mit natürlichen Stoffen wie Pollen, Tierhaare und tierischen Ausscheidung sowie Mikroorganismen auf Pflanzen und in der Erde kommen wir immer seltener in Berührung. Dadurch werden die Schutzsysteme, die der menschliche Organismus im Laufe der Evolution aufgebaut hat, zunehmend überflüssig. Die Haut, die Schleimhäute und der Darm als Grenzfläche zwischen Mensch und Umwelt werden nicht mehr so sehr gefordert. Uns fehlt also zunehmend die Auseinandersetzung mit natürlichen Reizimpulsen. Das schwächt unser Immunsystem und macht den Organismus weniger anpassungsfähig. Dadurch reagiert er immer empfindlicher und wird anfälliger für Infekte und viel Reaktionen wie Allergien und Autoimmunerkrankungen.

Betrachten wir uns Menschen mal im Laufe der Zeit. Wir kommen auf diese Welt, verbringen eine Weile auf ihr und verlassen sie wieder. Das ist der Lauf der Dinge. Jedes Jahr, jeden Monat, jede Minute und sogar jede Sekunde verändert sich jeder von uns.
Dies geschieht durch das eigene Handeln ebenso wie durch die vielfältigsten Einflüsse aus unserer Umgebung. Morgens fühlen wir uns anders als mittags und abends, im Frühling anders als im Herbst. Als Jugendliche wirkt die Welt anders auf uns, und wir auf sie, als im reifen Alter. All unsere guten und unsere schlechten Erfahrungen haben eines gemeinsam: wir können daran wachsen! Dies tun wir indem wir die guten Erfahrungen und Einflüsse erkennen und in vollen Zügen genießen. Die erlebten Krisen und emotionalen Erschütterung hingegen sollen wir zu unserer Reifung und Weiterentwicklung nutzen. Körper, Geist und Seele sind nicht zu trennen. Das bedeutet, dass wir Menschen immer als Ganzes reagieren. Wenn die Seele schmerzt, spüren wir das auch im Körper. Wir bekommen dann z.b. Bauchweh und Magenkrämpfe, lassen den Kopf hängen oder ziehen die Schultern hoch, was sie verspannt. Schmerzt der Körper, beeinträchtigt das auch Seele und Geist. Es macht uns ärgerlich oder auch traurig, es verunsichert uns und macht uns Angst. Und in der Folge sind wir unkonzentriert und abgelenkt.

Horchen sie mal genau in sich hinein, wo sie Stimmungen und Gemütslagen in ihrem Körper selbst bemerkbar machen. Jeder Mensch hat seine individuellen körperlichen Schwachstellen, die bei Stress, Sorgen und Trauer zuerst in Mitleidenschaft gezogen werden. Unser Sprachgebrauch hat unendlich viele anschauliche Beispiele für diese Verbindungen.

  • Es läuft uns eine Laus über die Leber.
  • Es geht uns etwas an die Nieren.
  • Wir haben ein flaues Gefühl im Magen.
  • Wir verspüren ein gutes oder ein schlechtes Bauchgefühl.   

Diese Empfindungen sind das Echo, mit dem unser Körper auf Ereignisse reagiert. Der Organismus reagiert auf Emotionen und Ereignisse nicht nur an einer Stelle. Wenn sie zum Beispiel Angst haben, verlieren sie möglicherweise buchstäblich den Boden unter den Füßen und in ihrem Kopf dreht sich alles. Oder die Angst löst Herzrasen und feuchte Hände aus. Kein Teil des Körpers kann isoliert betrachtet werden und ebenso wenig sind Körper, Geist und Seele voneinander zu trennen. Alles ist miteinander verbunden.

Mit mehr Aufmerksamkeit für unseren Körper, unseren Geist und unserer Seele fördern wir unsere Selbstheilungskräfte und können bei Problemen einen Neuanfang schaffen. Wir können Defizite ausgleichen, die Widerstandskraft stärken, die Seele in Balance bringen, den Körper heilen und Krisen meistern.

Inspiriert durch den angesehenen Beitrag

Diese Meditation soll Ihnen helfen, ihr inneres Licht wieder zu entdecken, zu entfalten und den Weg zu erleuchten.

Während dieser Meditation und Energiearbeit kann eine Harmonisierung der Chakren erreicht werden – das System „erinnert“ sich an seinen eigentlichen göttlichen Zustand und setzt so einen Selbstheilungsprozess in Gang.

Reiki Fernbehandlung

Reiki wirkt durch alle Schichten des Körpers hindurch, aktiviert und reguliert die Vorgänge im Körper selbst und unterstützt die persönliche Entwicklung eines jeden. Gefühlsblockaden werden aufgelöst, Vertrauen, Mitgefühl und Lebensfreude gefördert.

Teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.