Glück ist trainierbar

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Die neue Hirnforschung belegt, dass die griechischen Philosophen im Großen und Ganzen Recht hatten:

Glück ist trainierbar und hängt ganz wesentlich von unseren Einstellungen zum Leben ab.

Nichts anderes sagen auch die Buddhisten, wobei ihr Augenmerk weniger auf der Erlangung von Glück liegt, sondern mehr auf dem Ziel, das Leid zu beheben.

Auch die Buddhisten haben eine sehr klare Vorstellung vom richtigen Leben, sie lehren den „edlen achtfachen Pfad der Erlösung“.

  1. Bemühe dich um Weisheit und verhalte dich immer richtig
  1. Sei gelassen und friedfertig
  2. Lüge niemals
  3. Tue keinem Lebewesen Böses und stiehl nicht
  4. Schade niemandem und zerstöre nicht die Natur
  5. Gib dir Mühe und erfülle deine Pflichten, auch in der Religion
  6. Sei achtsam, denke und handele stets besonnen.
  7. Konzentriere dich, denke nach und meditiere.

Für den wissenschaftlichen Beweis, dass Glück trainierbar ist, hat der Hirnforscher Richard Davidson den Dalai Lama gebeten, ihm zu Forschungszwecken acht Mönche aus seinem engsten Kreis zur Verfügung zu stellen. Hierfür mussten sie sich in die enge Röhre eines lärmenden Magnetresonanztomographen (MRT) legen und dort in eine tiefe Entspannung gehen, was sie auch unter dieser schwierigen Bedingung tatsächlich schafften.

Somit konnten die Forscher dem Gehirn beim Menschen zusehen. Die Befunde dürften den Dalai Lama kaum überrascht haben: Aktives Meditieren verändert die Gehirnstruktur. Die Aktivität im linken Stirnhirn der Mönche war sehr viel höher als bei der Vergleichsgruppe, die aus 150 Nichtbuddhisten bestand. Diese Gehirnregion beziehungsweise die Aktivität derselben korrespondiert mit guter Laune und Optimismus.

So haben Optimisten einen aktiveren linken Frontalkortes als Menschen, die sich meistens unglücklich fühlen. Diese Region scheint für ein heiteres Gemüt und Gelassenheit zu sorgen, über die glückliche Menschen und gut trainierte Buddhisten verfügen.

Die Schlussfolgerung, die dieses Experiment zulässt, ist, dass Glück eine Fertigkeit ist, die man wie einen Muskel trainieren kann.

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