Lebensglück

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Glück

Persönlichkeitspsychologische Glückskonzepte beschreiben das Lebensglück als „harmonischen Zusammenwirken aller Gefühle einer gut organisierten Persönlichkeit“. Sodass auch wenn sich Lebensumstände (Familie, Arbeit etc.) wandeln, das persönliche Lebensglück relativ unverändert bleibt. Lebensglück wir hier folglich als stabile Persönlichkeitseigenschaft gesehen.

Wie erlangen wir dieses Lebensglück?

Indem wir voller Vertrauen sind. Wir müssen lernen unseren Versand mal in die Ruheposition zu schieben und den Gefühlen und Intuitionen zu folgen. Unser Körper muss lernen den Energiekreislauf zu nutzen und hier die Kraft zu schöpfen. Nur wer mit sich im „Reinen“ ist, sich so akzeptiert wie man ist und seinem Gegenüber dieses spiegelt, erlangt das stätige Lebensglück.

So individuell jeder Mensch ist, so unterschiedlich sind sicherlich auch die Faktoren, die glücklich machen.  Für die einen liegt das Glück in ihrem Familienleben, für andere in der Möglichkeit, jedes Jahr mehrfach in entfernte Länder zu reisen, ihrer Berufung nachzugehen oder auch in einer Kombination dessen.

Doch wie findest du heraus, was genau deine konkreten Glücklichmacher sind?

Hier sind fünf Schlüssel, die dich auf deinem Weg zu mehr Glück und Zufriedenheit meilenweit voranbringen können, wenn du sie dauerhaft in dein Leben integrierst. Lebst du diese Schlüssel, findest du heraus, was für dich wirklich zählt und worauf es für dich im Leben ankommt.

Schaffe Bewusstsein für deinen eigenen Körper

Dein Körper ist dein Tempel. Er ist das wichtigste, was du besitzt. Ohne deinen funktionierenden Körper und deine Gesundheit wirst du schwer echtes Glück empfinden können. Klar, es gibt diese herausragenden Persönlichkeiten, die aus schlimmen gesundheitlichen Krisen wie der Phoenix aus der Asche auferstehen. Das ist wundervoll. Und leider eher eine Seltenheit. Für die Normalos unter uns heißt es, den Körper verstehen zu lernen und so zu leben, dass die Gesundheit erhalten bleibt.

Lerne dich selbst richtig kennen

Wahrscheinlich sind dir die Rollen, die du tagtäglich einnimmst, gut bekannt. Du bist Arbeitnehmer oder Selbstständig, Freund/Freundin, Ehepartner, Mutter, Vater, Kind. Doch das bist nicht DU. Auch wenn du dich mit diesen Rollen identifizierst, bist du viel mehr als das. Es gibt eine tiefere Ebene in dir. In der Psychologie nennen wir das das SELBST. Dieses Selbst ist, wer du bist, wenn du auf die Welt kommst. Das bist du mit all deinen wundervollen Gaben und Talenten, Wünschen und Träumen für dein Leben, die in dir angelegt sind und aus dir heraus entstehen – ohne die Konditionierungen durch die Gesellschaft. Glücklich und zufrieden im Leben wirst du, wenn du weniger das lebst, was dir von außen vorgegeben wird und immer mehr dein authentisches Selbst verwirklichst. Dazu ist eine Entdeckungsreise nötig. Es können dir auf dieser Reise Coaches und Therapeut*innen helfen, die über deinem Selbst liegenden Schichten abzutragen und immer mehr von dir kennen zu lernen.

Entgifte dein Leben

Besonders toxisch und somit kontraproduktiv für dein Lebensglück sind negative Emotionen. Wir können nicht immer nur freudestrahlend durchs Leben gehen. Auch negative Emotionen gehören dazu und sind oft sogar sehr hilfreich für deinen Entwicklungsprozess. Doch, wenn sich immer wieder Negativität und schwere Emotionen einschleichen, die dich runterziehen, musst du daran arbeiten, dich von ihnen zu lösen. Die toxischen Emotionen kannst du loslassen durch einen Prozess, in dem du sie im ersten Schritt erkennst (wozu meist eine neutrale Person notwendig ist), anschließend benennst – also konkret machst und aussprichst, was du fühlst – um sie anschließend gehen und Veränderung zuzulassen. Ohne durch deine alten, negativen Emotionen belastet zu sein, kannst du dann auch ganz konkret erkennen, was dich im Leben glücklich macht.

Bereinige deine Beziehungen

Es mag sich hart anhören, ist aber unglaublich wichtig: Hör auf, dich mit Menschen zu umgeben, die dich runterziehen. Es heißt, du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du dich täglich umgibst. Mit welchen Menschen verbringst du deine Zeit? Welchen Gesprächen hörst du zu? Wie ist die Lebenseinstellung der Menschen um dich herum? Sind sie zufrieden oder hörst du nur Gejammer? Sind sie aktiv dabei, ihr Leben zu verbessern – wie du es tust – oder drehen sie sich im Kreis?

Hör’ auf, Recht haben zu wollen

Recht haben gibt es nicht. Jeder Mensch nimmt sein Leben und sein Umfeld anders wahr. Jeder hat seine individuellen Lebenserfahrungen gemacht und somit andere Voraussetzungen. Wer Recht haben will, ist dauerhaft in der Bewertung. Wer bewertet, kann die Dinge nie so sein lassen, wie sie sind. Dabei ist Akzeptanz dessen, was ist, ein wichtiger Aspekt der Zufriedenheit. Recht haben zu wollen bedeutet, in ständigem Konflikt mit anderen Menschen zu leben. Das ist unglaublich anstrengend und raubt dir wichtige Energie, die Dinge in deinem Leben zu leben, die dich glücklich machen. Wenn du aufhörst, Recht haben zu wollen erkennst du, dass eine Meinung NUR eine Meinung ist und nicht mehr. Da du siehst, dass es so viele Meinungen gibt wie Menschen, wirst auch du nicht mehr so viel darum geben, was andere über dich und dein Leben sagen. So kannst du dich mehr auf deine persönlichen Glücklichmacher konzentrieren.

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