Loslassen & Neuanfang

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Das Leben ist spannend und voller Möglichkeiten. Manchmal jedoch erleben wir Situationen, die uns erst einmal aus der Bahn werfen. Eine gut ausgeprägte physische Widerstandsfähigkeit hilft uns, in solchen Momenten die Kraft zu finden, trotzdem unseren Weg zu gehen.

Für einen Neuanfang nach einer tiefen Lebenskrise empfiehlt sich immer, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Aber es gibt viele Wege und Methoden, mit denen jeder selbst den Prozess eines Neustarts unterstützen kann.

Lebenskrisen können heftig sein

Und plötzlich ist er weg. Der Boden unter deinen Füßen. Manchmal schrittweise. Eine Beziehung entgleist Stück für Stück, die Trennung ist unausweichlich. Eine Kündigung oder eine schwere Krankheit kann uns in einen Schock führen, bis es nicht mehr weitergeht.

Wichtig in diesen Momenten ist es wieder, den Halt zu finden. Für deine Fähigkeit wohltuende Entscheidungen zu treffen, sorgst du am besten, indem du ganz beharrlich deinen inneren Halt stabilisiert.

Was in unserem Körper passiert

In Extremsituationen, wenn wir tief in der Krise stecken und den Halt verlieren, ist auch unser Körper im Ausnahmezustand. Das Angstzentrum im Gehirn, die Amygdala, ist über wachsam und schlägt schneller und stärker Alarm. Stresshormone rauschen durch unseren Körper und versetzen ihn in konstante Anspannung. Was zu Gedankenrasen, Schlaflosigkeit und schließlich auch zu Erschöpfung führen kann. Unser Körper will uns damit bestmöglich unterstützen. Er will unser Leben retten. Wenn Kampf, Flucht oder Starre jedoch nicht angesagt sind, brauch er dich, um dich wieder in Balance zu bringen.

Also mache dir bewusst, Umbrüche gehören zum Leben, wie der Kokon zum Schmetterling. Und wir alle wissen ohne Kokon gibt es keinen Schmetterling.

Die ersten emotionalen Ausbrüche treten auf. Diese Ausbrüche zeigen uns, dass es so nicht weitergehen kann. Diese hilfreiche Erkenntnis und die Anregungen zum Umgang mit unseren Ängsten können dazu führen, dass wir zu diesem Thema Abstand gewinnen. Wir können nun Chancen erkennen, neue Chancen!

Gehen wir doch einmal die Checkliste für die sieben Resilienz Faktoren durch.

Optimismus

Optimismus ist ein wesentlicher Antrieb der das Umsetzen eines Traumes und damit der positiven Wendungen der jetzigen Situation ermutigt.

Emotionssteuerung

Trotz der Trauer um eine eventuell gescheiterte Beziehung oder der Sorge um den neuen Job kann es einem gelingen den Blick auf die positiven Emotionen zu richten, die mit der Vorstellung der zukünftigen Situation verbunden sind.

Impulskontrolle

Machen wir uns bewusst wie wir in den Situationen reagieren. Manchmal ist es die eigene unverhältnismäßige impulsive Reaktion die uns an uns auffällt. Wenn wir dies reflektieren können, so können wir es künftig besser machen.

Empathie

Es kann ungemein helfen in der jeweiligen Situation, sich die Gegenseite anzuschauen. Ein Beispiel: wenn wir unseren Job verlieren, weil die Firma Insolvenz beantragt hat, können wir unsere Empathie dem ehemaligen Chef gewidmet. Durch dieses Empathie-Empfinden können wir den Schmerz aus der Situation lösen.

Akkurates Denken

Nachdem wir oftmals durch emotionale Anspannungen heraus einen Satz gesagt haben, wird uns bewusst, dass dieser Appell an uns selbst gerichtet ist. Oftmals schießen wir wahllos mit unseren Emotionen heraus und erkennen nicht, dass diese tief in uns selber sitzen.

Selbstwirksamkeit

Wenn wir Bereitschaft zeigen, die Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen, haben wir die Kontrolle über unser Leben wieder. Natürlich aber nicht völlig losgelöst von den äußeren Bedingungen.

Zielorientierung

Anstatt nun in eine tiefe Depression zu fallen, wirkt der Spruch: „Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten.“ Blicken wir uns einmal um, können wir eventuell die ersten Schritte für eine erfolgreiche Zielorientierung gehen. Können wir uns Ziele setzen, die uns unserem neuen Leben näherkommen?

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