Nichtvergeben eine Schuldzuweisung?

Eingetragen bei: Beiträge | 0

Das Vergeben und Verzeihen spielt eine wichtige Rolle im Leben. Solange wir nicht bereit sind, zu verzeihen, halten wir die Vergangenheit aufrecht. Außerdem halten wir auch die Menschen, denen wir nicht vergeben können, im Negativen fest. Nach den universellen Gesetzen verbindet uns ein kosmisches Band mit allem, was wir ablehnen, verurteilen, kritisieren, hassen usw. Durch negative Gedanken erschaffen wir dieses Band und sofern es nicht wieder aufgelöst wird, wird hierüber neues Karma aufgebaut.

Nicht Vergeben beinhaltet auch, die Verantwortung für das, was geschehen ist, nicht zu übernehmen, sondern den anderen dafür schuldig zu sprechen. Nichtvergeben ist also auch eine Schuldzuweisung! 

Wenn wir davon ausgehen, dass unser Leben besser verlaufen würde, wenn sich andere Menschen anders verhalten würden, dann übernehmen wir keine Verantwortung für das, was in unserem Leben geschieht. Wir projizieren unsere Problematik auf andere Menschen und geben ihnen sogar auch noch die Macht über unser Wohlergehen.

Alles was uns im Leben begegnet, ob Menschen oder Situationen, hat etwas mit uns und unserem Lernprogramm zu tun. Wir können auf andere projizieren, sie schuldig sprechen oder sie verurteilen, es ändert nichts an der Tatsache, dass wir selbst für unser Verhalten verantwortlich sind. Wenn wir auf andere projizieren, nutzen wir die Chance nicht, aus der Situatuion zu lernen und uns weiter zu entwickeln. Wir bleiben in den alten Mustern stecken und übernehmen keine Verantwortung für unser Leben. Wir übersehen nämlich die Chance, mehr über uns zu erfahren und über uns hinauszuwachsen!

Im Prinzip ist jede Projektion langweilig, denn sie bedeutet Stillstand und schwächt nur unnötig die eigene Energie. Viel lebendiger und spannender ist es herauszufinden, was das Ganze mit einem selber zu tun hat und wie die wahre Lektion aussieht. 

Teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.