Widerstandskräfte

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Fast jeder von uns kennt diese Phasen, in denen man sich am liebstem unter der Decke verkriechen würde, in denen das Nervenkostüm immer dünner wird und das innere Schutzschild schmilzt. Dann bräuchte man eigentlich dringend Urlaub.

Die inneren Widerstandskräfte kann man aber auch gut zu Hause trainieren (sollte ich wieder regelmäßig tun). Kleine Veränderungen im Alltag helfen uns dabei, gelassener und stressresistenter zu werden, und stärken unsere inneren Widerstandskräfte.

Stille und Ruhe schaffen

Für klare Gedanken und mentale Stabilität brauchen wir vor allem eines: RUHE! Das betrifft sowohl den äußeren wie den inneren „Geräuschpegel“ – leider lässt unser Umfeld oft nur schwer auf stop oder stumm schalten. Gegen die erschöpfende Dauersendung in unserem Kopf kann man dagegen angehen – mit autogenem Training und Meditation. Beides wirkt wie eine bewusste Auszeit vom Alltag und funktioniert auch losgekoppelt von der Esoterikschiene.

Die Kunst des Zu-, Los- und Weglassens üben

Das Leben ist eine Achterbahnfahrt, und manchmal dauert die Talfahrt ein wenig länger, als uns lieb ist. Damit zu arbeiten, was IST, nicht was sein könnte, ist die wahre Kunst im Leben. Lösen wir uns von zu hohen Ansprüchen. Lernen wir aus Rückschlägen oder Fehlern – ohne Yin kein Yang, ohne Dunkelheit kein Licht, ohne Trauer kein Glück, ohne Anspannung keine Entspannung.

Dankbarkeit fühlen

Dankbarkeit ist eine Frage der Einstellung. Dankbar kann man auch in holprigen Lebensphasen sein: Für gute Freunde, geistige oder körperliche Gesundheit, Essen, das Dach über dem Kopf, den schönen Sommer (auch wenn er dieses Jahr sehr heiß ist). Statt Strand und Palmen ist dieses Jahr nur Urlaub auf Balkonien drin? Na prima, endlich Zeit für ein Hobby oder spannende neue Bücher. Ein Perspektivwechsel hilft oft ungemein.

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